Peter Lindlacher

Diplom-Sozialpädagoge (FH)

Communities of Practice

Liebe Leserinnen und Leser,
in den Beispielen die ich hier vorstelle, stehen sowohl der Spender oder Geber sowie der Empfänger als auch der gesellschaftliche Nutzen gleichwertig im Mittelpunkt. Der Spender soll Freude am Geben haben und sich nicht in erster Linie als Mäzen empfinden. Nicht eine selbstlose Haltung, sondern ein eigener Nutzen, wie beim Beispiel „Bücher teilen“, ist sehr gewünscht.
Der Empfänger soll die Hilfe auf Augenhöhe und würdevoll annehmen können, dargestellt am Beispiel „Müll zu Geld machen“.

Ganz wichtig ist mir der gesellschaftliche Nutzen. Eine bessere Welt, in der das Miteinander im Mittelpunkt steht, dargestellt an den Beispielen ,„Bücher teilen“ oder „Mundraub“.
Mein Begriff von Fundraising geht, mit der Betonung des gesellschaftlichen Nutzens, über die klassische Definition von Fundraising hinaus. Es geht darum, Solidarität und Unterstützung nicht nur den „Bedürftigen“ zukommen zu lassen, sondern eine Haltung (weiter) zu entwickeln, in der alle Menschen als Bewohner derselben Welt, sowohl Gebende als auch Nehmende sind.
Mit dieser Haltung wird Solidarität zu einem wesentlichen Teil von Fundraising.

Solidarität meint dabei sowohl Solidarität füreinander im Sinne von Umverteilung und Partizipation als auch Solidarität für eine besseren Umgang mit den Ressourcen unserer einen Welt, im Sinne von Nachhaltigkeit und Ökologie. Und letztendlich ist Solidarität immer auch Engagement für eine friedlichere Welt. Fundraising versteht sich aber auch so, da, wo es notwendig ist, Widerstand zu leisten.

Und letztendlich gehört zu gelungenem Fundraising immer auch Innovation und manchmal „schräge“ Ideen.
Einige aus meiner Sicht besonders gelungene Aktionen von kreativen Ideen wie „Rechts gegen Rechts“ oder über das Sammeln von Spenden mit Hilfe eines Märchens bis zu einer Bücherkiste in einem Kurpark, habe ich hier versammelt.


Ganz herzlich möchte ich mich bei denen bedanken, die mir die eine oder andere Idee zur Verfügung gestellt haben. Ich freue mich, wenn ihr eine Anregung aufnehmt und in eurer Einrichtung bzw. in eurem sozialen Umfeld umsetzt. Dafür wünsche ich euch viel Erfolg!

Solltet ihr einen Beitrag z.B. für Publikationen verwenden wollen, setzt euch dazu bitte mit mir in Verbindung.

⇒Hier geht es zu den Beispielen